Der Film

Was ist wichtig, wenn nichts mehr geht?

Fünf Menschen in den letzten fünf Minuten, 
bevor die Welt untergeht.

Zwei Paare und ein Einzelgänger.
Das letzte Bier.
Letzte Geständnisse, Eifersüchteleien. 
Streitereien und Versöhnungen.

Aber das nahende Ende schweißt sie doch zusammen.
Weil’s so groß ist, das alles. 


In einer strengen formalen Anordnung – einer völlig ruhenden Kamera und dem Verzicht auf Schnitt und große Effekte – verwandelt Filmemacher Jürgen Heimüller eine kleine Bank vor dem Haus des Protagonisten in eine Bühne: für ein großes – und ein kleines Drama.

Das große Drama ist der Weltuntergang, der in wenigen Minuten die ganze Erde auslöschen wird, und das kleine Drama Josephs zurückliegender Seitensprung mit Lissi. Im Spannungsfeld dieser beiden ungleichen Katastrophen tragen unsere fünf Protagonisten ihre letzten Scharmützel und Eifersüchteleien aus. Wobei die heranbrausende Apokalypse den Blick auf die wirklich wichtigen Dinge letztlich so schärft, dass der Kampf mit dem Schicksal um das letzte Bisschen Würde noch nicht verloren scheint.


Daten:

Kurzfilm-Drama, Tragikomödie
Länge: 8:22
Farbe
Drehformat: RED 4k
Screeningformat: 2k DCP / mov (ProRes) / mp4 (h.264)
Bildformat: Scope 2,39:1
Ton: Dolby Surround 5.1
Sprache: deutsch
Untertitel: englisch
Produktionsland: Deutschland
Drehort: Waldhausen, Oberösterreich
Förderung: Filmbüro Franken e.V.
Drehzeit: März 2018
Fertigstellung: Januar 2019